Chinesische Delegation interessiert an digitalem Zwilling

Kategorie: Politik

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Eine chinesische Delegation mit 15 Angehörigen der Beijing Academy of Science and Technology nach Haar, um sich über den Digitalen Zwilling zu informieren. Eine Ehre für Haar, die mit dem Digitalen Zwilling einen wichtigen Schritt in Richtung moderner und digitaler Kommune beschritten hat.

Eine hochrangige Delegation mit 15 Angehörigen der Beijing Academy of Science and Technology war am 12. Dezember dieses Jahres in Haar zu Gast. Das Interesse der Besucher war auf den Digitalen Zwilling gerichtet.

Der digitale Zwilling ist ein 3D-Modell, das die gesamte Gemeinde Haar digital abbildet und mit Echtzeitdaten verknüpft. Eingespeist werden Gebäude, Straßen, Bauleitpläne, aber auch Spielplätze mit Angabe der Spielgeräte, öffentliche Einrichtungen und Freizeitangebote mit Öffnungszeiten. Enthalten ist auch der Baumbestand inklusive Baumart, sämtliche ÖPNV-Haltestellen mit Linienbeschreibung, Parkplätze, Carsharing-Stationen und E-Ladesäulen. Mit dem im vergangenen Jahr durch das Amt für Wirtschaftsförderung eingeführten System gilt Haar als Vorzeigekommune auf dem Weg zu einer modernen, digitalisierten Kommune. Mit ein Grund, dass nun eine chinesische Delegation der Association for the International Exchange of Personnel (CAIEP) sich über die Umsetzung, insbesondere im Bereich intelligenter Mobilität, informierte. Der internationale Besuch wurde organisiert in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen, die eine Kooperation mit der vom Bundesministerium der Volkrepublik China beauftragten Association mit der Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft (GDCF) sowie der Hansa Akademie für Bildung und Innovation Bremen unterhält.

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Gemeinsam mit Bayern Innovativ, vertreten durch Herrn Willi Steincke vom Innovationsnetzwerk Smart Cities und Regional, stellte das Innovationsamt der Gemeinde Haar den Digitalen Zwilling vor, informierte umfassend über den Aufbau, die Implementierung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des digitalen Zwillings. Zudem wurden konkrete Anwendungsbei-spiele vorgestellt, wie etwa die Optimierung des Verkehrsflusses und die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen. Bürgermeister Dr. Andreas Bukowski begrüßte die Delegation persönlich und unterstrich die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Bereich technologischer und urbaner Innovation. „Diese Begegnung bietet eine hervorragende Gelegenheit, Erfahrungen und Best Practices im Bereich der intelligenten Stadtentwicklung auszutauschen.“

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Pressemitteilung de Gemeinde Haar. (Fotos: © Gemeinde Haar)

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