Mit einem prominenten Gastredner sind die GRÜNEN in Haar in das neue Jahr gestartet. Am 25.01.2025 fand unser Neujahrsempfang statt – ein gelungenes Event, das gut 100 interessierte Zuhörer:innen anzog und moderiert wurde von der Sprecherin des Ortsverbandes, Claudia Koller.
Zur Einführung gab unser 2. Bürgermeister Dr. Ulrich Leiner einen Überblick über die lokalpolitischen Themen. Der für 2025 verabschiedete Haushalt der Gemeinde Haar – ab nächster Woche Stadt Haar – ist solide und hat auch wieder soziale Aspekte berücksichtigt, die im Jahr zuvor gekürzt worden waren. So wird jetzt z.B. die Sanierung des Jugendzentrums Dino endlich in Angriff genommen. Das große Thema Gewerbeansiedlung wird uns auch 2025 beschäftigen und hier zeigen sich auch die Unterschiede zu den anderen Parteien. Bei den Planungen für die Finckwiese möchten die GRÜNEN nicht nur Gewerbe, sondern auch Wohn- und Versorgungsflächen berücksichtigen, um so ein lebendiges Viertel zu gestalten, das auch den Nachbar:innen Vorteile bringt.
Der Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Dr. Anton Hofreiter, Mitglied des Bundestages, Erststimmenkandidat für den Landkreis München und gemeinsam mit Jamila Schäfer aus München das bayerische Spitzenduo für die Bundestagswahl. In seiner Rede betonte Toni Hofreiter die vier Themen, die aus seiner Sicht unsere Zukunft bestimmen:
- Klimaschutz und Erhalt der Artenvielfalt
- Sicherheit und Schutz für Europa
- Industriemodernisierung und -ausbau
- Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat
Ein Versagen beim Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt würde weltweit die Lebensgrundlagen zerstören, wortwörtlich den Untergang von Staaten bedeuten sowie durch Extremwetterereignisse und daraus folgende Waldbrände und Überschwemmungen Infrastruktur zerstören. Deutschland als drittgrößter Wirtschaftsnation der Welt hinter China und USA kommt hier eine besondere Verantwortung zu, voranzugehen.
Der Kampf gegen die Klimakrise ist auch ein soziales Thema. Auch bei uns trifft der Klimawandel vor allem die ärmeren Bürger:innen, die sich keine gut gedämmte Wohnung in einem Viertel mit vielen Gärten leisten können. Bereits jetzt erhöhen sich auch die Lebensmittelpreise wegen verstärkter Missernten, auch das trifft vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten. Deutschland bezieht inzwischen 60% des Stroms aus erneuerbaren Energien, durch die Entbürokratisierung der letzten drei Jahre konnte ein weiterer Zubau an Wind- und Photovoltaik-Anlagen erreicht werden. Die Genehmigungen sind bereits erteilt und auch der Ausbau der Netze geht voran.
Für Sie berichtete Haarer Stadt Echo.